Angst ist der Nährboden deiner Komfortzone (Podcast #21)

Angst. Ist sie der Nährboden unserer Komfortzone? Definieren wir zunächst einmal die Angst an sich, so handelt es sich dabei um ein durch Hormone ausgelöstes Grundgefühl, welches durch bedrohliche Situationen oder Gedankengänge in unserem Gehirn aktiviert wird.  Die Angst beeinträchtigt dein Denkvermögen erheblich. Wir fokussieren uns dadurch nur auf gewisse Gedankengänge. Zur Veranschaulichung dient hier ein evolutionäres Beispiel unserer Selbst.

Fühlt sich ein Säugling unwohl, so kann man einen Prozess beobachten. Die meisten Menschen würden denken, dass die erste Reaktion das Schreien wäre um Aufmerksamkeit zu generieren und somit die Wohlsorge der Mutter zu erlangen. Jedoch lässt sich zwischen dem Gedanken des Unwohlseins und dem Schreien ein weiterer Vorgang feststellen.

Die Kontraktion. Die natürliche Reaktion des Menschen bei dem Verspüren von Angst ist die Kontraktion, um die Angriffsfläche zu reduzieren. Ein prähistorischer Vorgang, der unser Überleben sicherstellen soll. Doch dieser Schutzmechanismus ist nicht nur auf physischer Ebene zu beobachten. Sobald du Angst verspürst, kontrahiert sich auch dein Denkvermögen. Wir reduzieren unser Denkvermögen auf ein Minimum und schränken somit das Urteilsvermögen und die Gedankengänge ein.

Du fokussierst dich auf die Angst und versuchst verzweifelt diese Ängste zu vernichten. Dein Gehirn widmet sich diesem Problem und konzentriert sich nicht mehr auf andere Gedankengänge. Zielsetzungen werden vernachlässigt oder sogar teilweise aufgegeben.

Weiterhin hält dich die Angst davon ab, weitere Schritte in Richtung deines Zieles zu unternehmen. Die Menschen besitzen in diesem Fall einen Vorwand, nicht aus der Komfortzone auszubrechen. In der Komfortzone muss man sich nicht neuen Dingen oder Stress aussetzen. Interessanterweise gedeihen Ängste auch schon innerhalb der Komfortzone! Deine Psyche sucht Vorwände, um die Komfortzone erst gar nicht verlassen zu müssen und dich somit sich nicht dem Stress auszusetzen. Somit ist Angst der perfekte Nährboden für deine Komfortzone!

 

Wie vermeide ich Angst hinsichtlich meiner Zielerreichung?

  1. Ängste und Zweifel sind immer irgendwo vorhanden. Die Menschen stellen sich oft das schlimmst mögliche Szenario vor, woraus Ängste resultieren. Ängste einfach auszuschalten ist oft schwierig. Jedoch kannst du diese Emotion mithilfe von Zuversicht und Neugierde überdecken!

  2. Euphorisch und Wissbegierig in die Sache einzusteigen reicht schon aus, um den Ängsten die Stirn zu bieten. Steigere dich nicht in Gedankengänge hinein, welche sich nur verdichten und dich letztendlich von deinem Ziel abhalten werden. 

  3. Stelle dich darauf ein, Fehler zu begehen. Jeder Weg zum Ziel beinhaltet Fehltritte. Sobald du dich außerhalb der Komfortzone befindest, erlernst du neue Fähigkeiten und setzt dich unbekannten Gewässern aus. Dann ist es doch selbstverständlich, Rückschläge hinzunehmen und es nicht sofort beim Ersten Mal alles richtig zu machen.

  4. Falls du denkst, dass erfolgreiche Menschen keine Angst haben, täuscht du dich gewaltig! Mit dem Erfolg kommt die Angst und sie wächst manchmal gewaltig! Der Unterschied zwischen erfolgreichen Menschen und denen, die keinen Erfolg erleben ist, dass sie trotz ihrer Angst handeln! Augen zu und durch! Manchmal geht es nicht anders!


Auf geht‘s! Wir sind davon überzeugt, dass jeder Mensch (und besonders DU) Potenzial zu Großem hat! Bekämpfe deine Angst! Lass dich nicht von deiner Angst beherrschen, sondern beherrsche du deine Angst!

 

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