Aufgeben (Podcast #9)

Warum geben Menschen auf? Wann habe ich das letzte mal aufgegeben?

 

Das Aufgeben ist oder war eine getroffene Entscheidung von dir. Du hattest einen hundert prozentigen Einfluss auf diese Entscheidung. Jeder kennt es & jeder hasst es. Man strebt ein Ziel oder eine Absicht an, welche man bisher hatte & irgendwann wird sie nicht mehr weiter verfolgt. Doch wir geben nicht plötzlich von einem auf den anderen Moment auf. Nein, so hart es klingen vermag, aber wenn du aufgibst, hast du dich schon seit dem ersten Moment der Zielsetzung dafür entschieden, dieses Ziel niemals zu erreichen. Dein Wille war die gesamte Zeitspanne, welche du an deinem Ziel gearbeitet hast, angebrochen. Ein tragender Ast, welcher zum Bruch verurteilt war. Doch was bringt uns generell tagtäglich zum Brechen unserer Willen, was trägt zu unserem Aufgeben bei?

  • Angst
    Egal ob Angst vor dem Scheitern oder dem allgemeinen Umfeld. Angst kann ein großer Faktor sein, wenn es um das Thema Aufgeben geht. Merke dir: Du machst es für dich und Angst herrscht im wahren Denken nicht! 
  • Stress
    Da wir automatisch Stress reduzieren wollen, sind Stresshormone ein elementarer Grund, welcher zu einem Aufgeben beitragen kann. Wir fühlen uns nicht wohl in einem stresserfüllten Zustand, daher brechen wir oft jegliches Unterfangen ab, welches uns in eine Stress-Situation führt.
  • Anstrengungen
    Vielen Menschen ist es nicht wert, so viel Anstrengung für ein Ziel aufzuwenden. Wo liegt hier der Fehler? Wenn es ein wahres Ziel wäre, würde man jede Anstrengung hinein stecken, welche man bekommen kann! Finde das Warum hinter deinen Zielen!
  • Komfortzone
    Sobald wir aufgeben, kehren wir wieder in einen gewohnten sicheren Bereich zurück. Unsere Komortzone, die uns mit offenen Armen begrüßt. Lasse dich nicht von ihr verführen. Auch wenn das Aufgeben noch so verführerisch zu scheinen vermag!
  • Dein unterschätztes Potential
    Warum unterschätzen wir uns? Selbstzweifel kreisen um uns herum & finden oft in unseren Gedanken Platz. Doch du bist, egal in welchem Lebensbereich, zu großem Fähig. Du weißt es nur noch nicht. Wenn wir unser Potenzial nur vorab erkennen würden, dann täten wir vielleicht nicht auf halber Strecke aufgeben! Externe Beeinflussung ist auch sehr gefährlich, was unser Bewusstsein betrifft. Ein negatives Umfeld trägt zum Aufgeben bei!

Doch was kann ich tun, wenn ich an das Aufgeben denke?

 

So unwichtig es auch klingen mag. Doch sobald du auch nur einen kleinsten Gedanken der das Wort „Aufgeben“ enthält, verspürst, erinnere dich jedes mal, wieso du begonnen hast. Dein Wille kann derart mächtig und unbeugsam sein! Wenn du dein WARUM akzeptiert und verstanden hast & es angenommen hast, so kannst du dich immer an diesem Felsen in der Brandung orientieren!

 

Ich möchte aufgeben? → Warum habe ich begonnen? → DESWEGEN! → ICH MACHE WEITER !!!

 

Eine weitere Möglichkeit, dem Aufgeben vorzubeugen ist ein mit dem Tod zusammenhängender Gedanke. Ein radikaler Gedanke, - Stelle dir vor, du liegst im Sterbebett. Stelle es dir einfach nur vor. So, und nun beantworte diese 5 einfachen Fragen.

  • Hatte ich ein erfülltes Leben?
  • Habe ich die richtigen Entscheidungen getroffen?
  • Kann ich Stolz auf mich sein?
  • Habe ich meine Ziele verfolgt?
  • Habe ich das bestmögliche aus meinem Leben heraus geholt?

Wenn du zu diesem Zeitpunkt diese Fragen mit einem Nein beantwortest, sollte es doch schon Motivation genug sein, an diesen Punkten zu arbeiten. Denn im Sterbebett bereuen viele Menschen. Sie bereuen ihre Entscheidungen nicht gelebt zu haben, das Leben nicht gelebt zu haben wie man es sich je erträumt hätte.

 

Wie lasse ich es erst gar nicht dazu kommen?

  1. Lasse diesen Gedanken an das „Aufgeben“ erst gar nicht an deine Psyche heran. Denn diese negativen Gedanken sind schon die ersten Brüche, welche der Weg an zu deinem Ziel erleidet. Danach fehlt nur noch eine Entscheidung & das Aufgeben ist schon passiert!
  2. Außerdem solltest du dir ein gesundes & realistisches Zeitkontingent setzen. Das heißt, das du deine Ziele an deine individuelle Möglichkeiten anpassen sollst. Orientiere dich hierbei nur an deiner selbst! Ein erfahrener Klavierspieler lernt ein Stück innerhalb weniger Minuten. Du erst in 10 Tagen? Sehr gut! Denn du hast dein Ziel erreicht, egal in welcher Zeitspanne.
  3. Setze Zwischenziele. Diese können die besten Motivationsschübe sein. Sie zeigen dir, wie weit du schon gegangen bist & welche Erfolge du schon erzielt hast! Etappen sind wichtige psychische Stützen, die dein großes Ziel auf angenehme Phasen unterteilt. Belohne dich ruhig nach jedem Erreichen eines Zwischenziels!
  4. Führe ein Tagebuch in dem du jeden Tag deine Erfolge aufschreibst und analysierst. So bleibst du motiviert bei der Sache!
  5. Das richtige Umfeld nimmt deine Ziele ernst und hat gleiche oder ähnliche Ziele! Motivation genug, um erst gar nicht an das Aufgeben zu denken!

Finde nicht nur ein Warum, sondern mehrere "Warums" hinter deinen Zielen! So bleibst du motiviert bei der Sache und hast mehrere Gründe, welche für deinen Erfolg sprechen, als gegen ihn!

 

Let's go!


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