Warum Schlaf über deinen Erfolg entscheidet (Podcast #27)

In dieser Podcast Episode analysieren wir den Zusammenhang zwischen Effektivität und deinem Schlafmuster. In diesem Zusammenhang steht ebenfalls die Komfortzone, welche durch mangelnden Schlaf erst recht gedeiht.

 

Doch wie lässt sich dies erklären? Wie definiert sich denn überhaupt ein gesunder Schlaf? Gibt es überhaupt einen optimalen Schlaf?

 

Beginnen wir zunächst mit der Frage, wie sich ein „normaler“ Schlaf definiert.

Grundsätzlich musst du wissen, dass es keine normale Schlafstundenanzahl gibt. Es gibt keine optimalen Schlafwerte, welche sich auf jeden Menschen gleich beziehen lassen. Der Schlafbedarf reguliert sich ausschließlich durch deine Erbanlagen. Es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und dementsprechend kannst nur du beurteilen, wie viel Stunden Schlaf dir dienen müssen.

 

Tipp:

  • Höre auf deinen Körper.
  • Versuche deinen Schlaf-Rhythmus nicht unter Druck anzupassen! Das Resultat wäre Druck auf deinen Organismus und schlechtere Schlaf-Werte.

Doch wie beeinflusst unser Schlafverhalten unsere Effizienz?

Wir ziehen hierbei 2 Studien zu Rate, welche die Effektivität und den Schlafrhythmus in Relation setzen. Eine Schweizer Studie hat bewiesen, dass der Tiefschlaf den Lernprozess unterstützt. Wir sind eher Informations-Aufnahmenbereit, wenn wir uns auch körperlich dazu in der Lage fühlen. Sobald wir aber eine anstrengende Nacht hinter uns haben, zeigt sich dies in unserer Lerneffizienz und somit dem Aufenthalt in der Komfortzone. Der Mensch ist in seiner Ausführung weniger bereit, sich in der sogenannten Entwicklungszone aufzuhalten.

 

Die zweite Studie, durchgeführt von einem Psychologen Namens Matthew Walker hat bewiesen, dass der Schlaf tatsächlich klug macht. Er verglich ein überladenes Gehirn mit einem überfüllten Briefkasten. Sobald dieser überfüllt ist, passen keine weiteren Informationen sowie Briefe mehr hinein. Diese Metapher zeigt, dass wir erst wieder mit einem strukturierten und aufnahmebereiten Instrument arbeiten können. Sobald der Hippocampus wieder durch den Schlaf „aufgeräumt“ und strukturiert wird, sind wir in der Lage zu lernen und das Denkvermögen voranzutreiben.

 

Fazit:

Der Mensch ist eher bereit sich zu entwickeln und Informationen zu verarbeiten, also effizient zu arbeiten, sobald das Fundament eines gesunden Schlafes (dazu gehört auch ein ausgiebiger Tiefschlaf) vorhanden ist. Das bedeutet, dass wir eher bereit sind zu Lernen, wenn wir unsere Aufmerksamkeit aufrecht erhalten können.

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